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Wer soll Ihre Google Ads wirklich betreuen?

Selber machen, jemanden anstellen, eine Agentur oder einen Freelancer. Es gibt keine allgemein richtige Antwort, nur die, die zu Ihren Prioritäten passt.

Jeder der vier Wege funktioniert für irgendjemanden. Die Frage ist nie, welcher generell der beste ist, sondern welcher zu Ihrem Budget, Ihrer Zeit und der Bedeutung der Ads für Ihren Umsatz passt. Entschieden wird das meistens nach Bauchgefühl und Preis, und ein Jahr später bereut man es.

Dieses Tool macht die Abwägung sichtbar. Sie sagen, wie schwer fünf Sorgen für Sie wiegen, und die vier Optionen werden dagegen bewertet. Es ist die interaktive Fassung der Excel-Datei, die wir früher verschickt haben, mit korrigierter Bewertung und einheitlichen Skalen.

Was Ihnen wichtig ist

Ziehen Sie jeden Regler auf das Gewicht, das dieser Punkt für Sie hat. Die Bewertung der vier Wege kommt von uns, aus Jahren mit solchen Konten.

5

Ein schwaches Setup und wenig Optimierung kosten jeden Tag Geld

3

Was es kostet, überhaupt zu starten

4

Damit Sie beim Rest des Geschäfts bleiben können

3

Kurze Wege, und das Know-how bleibt bei Ihnen

4

Kein Stillstand bei Krankheit, Ferien oder Kündigung

Unwichtig Entscheidend

Passt am besten zu Ihnen

Nach Ihrer Gewichtung: Agentur

  1. Agentur Ein Team, das das täglich macht 45 Punkte
  2. Neue Anstellung Eine Fachperson ins Unternehmen holen 35 Punkte
  3. Freelancer Eine externe Fachperson auf Stundenbasis 35 Punkte
  4. Selber machen Sie oder jemand, der schon im Team ist 31 Punkte

Diese Zeile entscheidet am meisten: Kein Werbebudget verbrennen

So kommen die Punkte zustande

Jede Option erhält pro Zeile 0 bis 3 Punkte. Ihr Gewicht multipliziert diese Punkte.

Was zählt Selber machenNeue AnstellungAgenturFreelancer
Kein Werbebudget verbrennen x5 1 5 2 10 3 15 2 10
Tiefe Einrichtungskosten x3 3 9 0 0 1 3 2 6
Ihre eigene Zeit schonen x4 1 4 3 12 3 12 2 8
Wissen im Haus aufbauen x3 3 9 3 9 1 3 1 3
Es läuft weiter x4 1 4 1 4 3 12 2 8
Punkte 31354535

So gewichten Sie die fünf Zeilen

  1. Seien Sie ehrlich beim Werbebudget. Wenn ein schlechter Monat mehr kostet als das Honorar für die Betreuung, verdient die erste Zeile eine 5 und der Rest fällt kaum ins Gewicht.
  2. Trennen Sie Einrichtung von Betrieb. Starten und laufend betreuen sind zwei verschiedene Probleme, und sie führen zu verschiedenen Antworten.
  3. Rechnen Sie Ihre eigenen Stunden zum echten Wert. Selber machen ist nur dann günstig, wenn diese Zeit sonst keinen besseren Einsatz hätte, und das stimmt bei den wenigsten Inhabern.
  4. Fragen Sie, wie viel Wissen wirklich im Haus sein muss. Ist Google Ads ein Nebenkanal, zählt eigenes Know-how deutlich weniger, als wenn der Kanal das Geschäft trägt.
  5. Denken Sie an den schlechtesten Monat, nicht an den Durchschnitt. Krankheit, Ferien und Kündigungen sind die Situationen, in denen plötzlich nur noch die Kontinuität zählt.

Wofür jede Option gut ist

Diese Punkte sind fix. Sie sind unsere Einschätzung aus Jahren, in denen wir Konten aus allen vier Konstellationen übernommen haben, und genau sie werden mit Ihren Reglern multipliziert.

Was zähltSelberAnstellungAgenturFreelancer
Kein Werbebudget verbrennen1232
Tiefe Einrichtungskosten3012
Eigene Zeit schonen1332
Wissen im Haus aufbauen3311
Es läuft weiter1132
Punkte pro Option und Kriterium, 0 bis 3

Lesen Sie die Zeilen, nicht die Summen. Die Anstellung erhält bei den Einrichtungskosten eine null, weil ein Lohn läuft, bevor die erste Kampagne startet. Die Agentur erhält beim Wissen im Haus eine 1, weil das Lernen auf unserer Seite des Tisches stattfindet. Beides sind ehrliche Schwächen dieser Wege.

Wo welcher Weg gewinnt

Selber machen

Das gewinnt, wenn das Budget klein genug ist, dass ein Fehler verkraftbar bleibt, und Sie die Plattform wirklich lernen wollen. Die Falle ist, das für gratis zu halten. Eine Woche eigene Zeit plus ein paar Monate mit schwachem Setup kostet meistens mehr als das gesparte Honorar.

Eine neue Anstellung

Das gewinnt, wenn Google Ads Teil einer Marketingstelle ist, die Sie ohnehin besetzen müssen, und der Kanal gross genug ist, um jemanden auszulasten. Unter einem gewissen Werbebudget bezahlen Sie einen vollen Lohn für die Betreuung eines Budgets, das kleiner ist als dieser Lohn.

Eine Agentur

Das gewinnt, wenn die Ads einen grossen Teil des Umsatzes tragen und ein schlechtes Quartal richtig weh tut. Sie erhalten ein Team statt einer Person, deshalb stoppen Ferien und Krankheit das Konto nicht. Sie geben dafür Tempo bei Kleinigkeiten und Wissen im eigenen Haus auf.

Ein Freelancer

Das gewinnt in der Mitte: zu viel, um es selbst zu stemmen, zu wenig für eine Anstellung. Das Risiko ist die Konzentration. Eine Person heisst ein Kalender, eine Ferienabwesenheit und ein einziger Ausfallpunkt, und genau das misst die Zeile zur Kontinuität.

Was dieses Tool nicht entscheiden kann

Bleibt Ihre eigene Einschätzung

  • Ob die Person oder Agentur vor Ihnen wirklich gut ist, das kann keine Matrix bewerten
  • Was Sie zu zahlen bereit sind, denn der Preis steht bewusst ausserhalb der Gewichtung
  • Wie schnell Sie Resultate brauchen, was meistens für erfahrene Hände spricht
  • Ob Produkt und Marge bezahlten Traffic überhaupt tragen können

Der letzte Punkt kommt zuerst, nicht zuletzt. Bevor Sie entscheiden, wer die Kampagnen betreut, klären Sie, ob die Kampagnen bei Ihrer Marge etwas verdienen können. Genau das macht der Google Ads Gewinn-Rechner, und er kostet zwei Minuten.

Der Fehler hinter den meisten dieser Entscheide

Wenn Sie die ausführliche Fassung dieses Arguments wollen, mit der Arbeit, die in jedem Schritt steckt, lesen Sie Google Ads selber machen, anstellen, Agentur oder Freelancer.