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Verdient Google Ads bei Ihnen wirklich Geld?
Google zeigt Ihnen einen ROAS. Ein ROAS ist kein Gewinn. Hier sehen Sie, was übrig bleibt, wenn die Ware bezahlt ist, für eine Margengruppe nach der anderen.
Die meisten Shopbetreiber schauen auf den ROAS im Google Ads Konto, sehen eine Zahl über 4 und gehen davon aus, dass die Kampagne läuft. Ein ROAS vergleicht aber nur Umsatz mit Werbekosten. Über den Wareneinsatz sagt er nichts. Ein ROAS von 4.0 ist bei 40% Marge ausgezeichnet und bei 20% ein Verlustgeschäft.
Dieser Rechner macht dasselbe wie die Excel-Version, nur ist die Marge hier eine Eingabe und nicht fest in der Formel verdrahtet.
Ihre Zahlen
Nehmen Sie diese Werte aus einer Margengruppe in Ihrem Shop
Ihre Marge
Google Ads verdient hier Geld
- Ware CHF 76'923
- Google Ads CHF 17'966
- Bleibt übrig CHF 5'111
- Fehlbetrag CHF 0
| Aus Google Ads | Alles andere | Zusammen | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | CHF 100'000 | CHF 150'000 | CHF 250'000 |
| Wareneinsatz | CHF 76'923 | CHF 115'385 | CHF 192'308 |
| Bruttomarge | CHF 23'077 | CHF 34'615 | CHF 57'692 |
| Google Ads Kosten | CHF 17'966 | CHF 0 | CHF 17'966 |
| Gewinn | CHF 5'111 | CHF 34'615 | CHF 39'726 |
Wiederholen Sie das für jede Kampagne, sortiert nach Produktmarge. Produkte mit unterschiedlichen Margen brauchen unterschiedliche Ziele.
So füllen Sie ihn aus
- Nehmen Sie eine Margengruppe, nicht den ganzen Shop. Also Produkte mit ungefähr gleicher Marge, denn ein Durchschnitt über sehr unterschiedliche Margen sagt Ihnen nichts.
- Wählen Sie einen Zeitraum im Google Ads Konto, ein ganzes Jahr eignet sich gut, und lesen Sie Umsatz und ROAS für diese Gruppe ab.
- Tragen Sie den Gesamtumsatz ein, den dieselben Produkte im selben Zeitraum im Shop gemacht haben, Google Ads und alles andere zusammen.
- Setzen Sie Ihre Marge und sagen Sie, ob diese Zahl eine Marge auf den Umsatz oder ein Aufschlag auf den Einkauf ist. Das ist nicht dasselbe, siehe unten.
- Wiederholen Sie das für jede Kampagne, sortiert nach Produktmarge.
Die eine Zahl, die Sie mitnehmen sollten
Diese eine Zahl ist nützlicher als jedes Ziel, das Ihnen jemand vorgibt, weil sie aus Ihrer eigenen Rechnung kommt. Sobald Sie sie kennen, lautet die Frage nicht mehr "ist 4.2 ein guter ROAS", sondern "liegt 4.2 über meinem Break-even, und wie deutlich".
Marge oder Aufschlag? Das ist nicht dasselbe
Darüber stolpern fast alle, und die ursprüngliche Excel-Datei lag hier auch daneben. Sie teilte den Umsatz durch 1.3 und nannte das Ergebnis "Marge 30%".
| 30% Marge auf den Umsatz | 30% Aufschlag auf den Einkauf | |
|---|---|---|
| Sie kaufen zu | 70 | 100 |
| Sie verkaufen zu | 100 | 130 |
| Ihnen bleiben | 30 | 30 |
| Als Anteil am Umsatz | 30.0% | 23.1% |
| Break-even-ROAS | 3.33 | 4.33 |
Dieselben Worte, ein ganzer Punkt Unterschied beim nötigen ROAS. Stammt Ihre Margenzahl aus einer Lieferantenliste, ist es fast sicher ein Aufschlag. Kommt sie aus der Buchhaltung, ist es meistens eine Marge. Der Schalter im Rechner deckt beides ab.
Was hier bewusst fehlt
Nicht Teil dieser Rechnung
- Retouren, die Umsatz wieder herausnehmen, nachdem Google ihn gezählt hat
- Zahlungsgebühren und Versand, falls sie nicht schon im Wareneinsatz stecken
- Folgebestellungen von Kunden, für die Google nur einmal bezahlt wurde
- Ihre Fixkosten, die keine Kampagnenzahl tragen kann
Das ist Absicht: Das Tool beantwortet eine Frage sauber statt vier Fragen ungefähr. Wenn Sie das vollständige Bild pro Bestellung wollen, inklusive Retouren und Wiederkäufen, nehmen Sie den Ziel-ROAS-Rechner in unserem ROAS-Artikel. Der rechnet von einem einzelnen Verkauf vorwärts statt von einem Jahr rückwärts.
Wo es in der Praxis schiefgeht
Der zweithäufigste: den Ads-Umsatz gegen den Gesamtumsatz halten und daraus schliessen, Google sei "nur" ein Bruchteil des Geschäfts. Genau dieser Bruchteil ist der Punkt. Entscheidend ist, ob er sich selbst trägt, und genau das zeigt Ihnen die Gewinnspalte oben.