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Kaltakquise richtig gemacht: Was du unbedingt vermeiden solltest – und was wirklich funktioniert

Kaltakquise ist nach wie vor einer der direktesten Wege, um mit potenziellen Kund:innen in Kontakt zu treten – wenn sie richtig gemacht wird. Zwischen erfolgreichem Erstkontakt und einem gescheiterten Versuch liegen oft nur kleine, aber entscheidende Unterschiede.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, was du vermeiden solltest und was in der Praxis wirklich funktioniert.


❌ Kaltakquise No-Go’s: Was du besser lässt

1. Falsches Timing

  • Sonntags anrufen: Für viele ist das ein absoluter Tabu-Tag.

  • Zwischen 12:00 und 13:00 Uhr: Niemand will während des Mittagessens gestört werden.

  • Nach 17:00 Uhr: Der Arbeitstag ist vorbei – Anrufe um diese Zeit stoßen selten auf offene Ohren.

2. Unseriöse Einstiege

  • Mit „Ich habe etwas kostenlos für Sie“ zu starten, wirkt wie eine Masche.

  • Lügen oder künstlichen Druck aufzubauen zerstört sofort jegliches Vertrauen.

  • Anrufen ohne Vorbereitung – wer nicht weiß, mit wem er spricht, fliegt schnell wieder raus.

3. Zu schnell, zu forciert

  • Wer schon nach 10 Sekunden pitcht, vergrault potenzielle Kund:innen.

  • Erzwungener Small Talk wirkt unecht.

  • Wenn klar kein Interesse besteht, sollte man wissen, wann Schluss ist – dranbleiben um jeden Preis ist kein Zeichen von Hartnäckigkeit, sondern von Respektlosigkeit.


✅ So klappt’s besser: Tipps für erfolgreiche Kaltakquise

1. Wähle den richtigen Zeitpunkt

Die besten Zeitfenster sind:

  • Vormittags: 09:30–11:30 Uhr

  • Nachmittags: 14:00–16:30 Uhr
    So erreichst du deine Zielpersonen mit größerer Wahrscheinlichkeit in einem aufnahmefähigen Moment.

2. Sei offen und ehrlich

  • Stell dich direkt vor: Wer bist du, und warum rufst du an?

  • Authentizität gewinnt – versuch nicht, jemand zu sein, der du nicht bist.

  • Frag: „Störe ich gerade oder passt es kurz?“ – das zeigt Respekt.

3. Zeig, dass du vorbereitet bist

  • Eine ehrliche Referenz wie „Ich habe gesehen, dass Sie…“ zeigt, dass du recherchiert hast.

  • So hebst du dich sofort von typischen Call-Centern oder generischen Pitches ab.

4. Zuhören ist wichtiger als Reden

  • Lass dein Gegenüber sprechen.

  • Zeig echtes Interesse – das wirkt besser als jedes Skript.

  • Reagiere flexibel statt standardisiert.

5. Nachfassen – aber mit Feingefühl

  • Auch wenn es kein direktes Ja gibt: Ein Follow-up kann den Unterschied machen.

  • Einwand heißt nicht „Nein“ – sondern oft „Noch nicht“.

  • Notizen im CRM helfen, beim nächsten Mal gut vorbereitet zu sein.

6. Nutze die richtigen Tools

Ein professionelles CRM-System hilft, Überblick zu behalten und Beziehungen gezielt zu entwickeln.
👉 Wir arbeiten mit HubSpot und können es sehr empfehlen.
Du hast Fragen dazu? Melde dich gern bei uns!

7. Sprich wie ein Mensch

  • Kein Skript ersetzt ein echtes Gespräch.

  • Bleib natürlich, sympathisch und kompetent – das schafft Vertrauen.