Kaltakquise richtig gemacht: was du vermeidest, was funktioniert

Lerne die häufigsten Fehler in der Kaltakquise kennen und entdecke erprobte Tipps für erfolgreiche Gespräche, inkl. Tools wie HubSpot CRM

Von Mark Koemans 2 Min. Lesezeit

Illustration eines Vertriebsteams, das in einem abendlich beleuchteten Büro telefoniert, mit einem Mail-Symbol, einer Kontaktliste und einem steigenden Balkendiagramm an der Wand

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Kaltakquise ist nach wie vor einer der direktesten Wege, um mit potenziellen Kund:innen in Kontakt zu treten, wenn sie richtig gemacht wird. Zwischen erfolgreichem Erstkontakt und einem gescheiterten Versuch liegen oft nur kleine, aber entscheidende Unterschiede.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, was du vermeiden solltest und was in der Praxis wirklich funktioniert.

❌ Kaltakquise No-Go’s: Was du besser lässt

1. Falsches Timing

ZeitUrteilWarum
09:30 bis 11:30 UhrAnrufenDie Leute sind am Platz und noch frisch
12:00 bis 13:00 UhrNicht anrufenNiemand will während des Mittagessens gestört werden
14:00 bis 16:30 UhrAnrufenDas zweite gute Zeitfenster des Tages
Nach 17:00 UhrNicht anrufenDer Arbeitstag ist vorbei, die Geduld auch
SonntagsNicht anrufenPrivate Zeit, jedes Mal eine Störung
Wann anrufen und wann besser nicht

2. Unseriöse Einstiege

  • Mit „Ich habe etwas kostenlos für Sie“ zu starten, wirkt wie eine Masche.
  • Lügen oder künstlichen Druck aufzubauen zerstört sofort jegliches Vertrauen.
  • Anrufen ohne Vorbereitung, wer nicht weiss, mit wem er spricht, fliegt schnell wieder raus.

3. Zu schnell, zu forciert

  • Wer schon nach 10 Sekunden pitcht, vergrault potenzielle Kund:innen.
  • Erzwungener Small Talk wirkt unecht.
  • Wenn klar kein Interesse besteht, sollte man wissen, wann Schluss ist, dranbleiben um jeden Preis ist kein Zeichen von Hartnäckigkeit, sondern von Respektlosigkeit.

✅ So klappt’s besser: Tipps für erfolgreiche Kaltakquise

1. Wähle den richtigen Zeitpunkt

Die besten Zeitfenster stehen in der Tabelle oben: vormittags 09:30 bis 11:30 Uhr und nachmittags 14:00 bis 16:30 Uhr. So erreichst du deine Zielpersonen mit grösserer Wahrscheinlichkeit in einem aufnahmefähigen Moment.

2. Sei offen und ehrlich

  • Stell dich direkt vor: Wer bist du, und warum rufst du an?
  • Authentizität gewinnt, versuch nicht, jemand zu sein, der du nicht bist.
  • Frag: „Störe ich gerade oder passt es kurz?“, das zeigt Respekt.

3. Zeig, dass du vorbereitet bist

  • Eine ehrliche Referenz wie „Ich habe gesehen, dass Sie…“ zeigt, dass du recherchiert hast.
  • So hebst du dich sofort von typischen Call-Centern oder generischen Pitches ab.

4. Zuhören ist wichtiger als Reden

  • Lass dein Gegenüber sprechen.
  • Zeig echtes Interesse, das wirkt besser als jedes Skript.
  • Reagiere flexibel statt standardisiert.

5. Nachfassen, aber mit Feingefühl

  • Auch wenn es kein direktes Ja gibt: Ein Follow-up kann den Unterschied machen.
  • Einwand heisst nicht „Nein“, sondern oft „Noch nicht“.
  • Notizen im CRM helfen, beim nächsten Mal gut vorbereitet zu sein.

6. Nutze die richtigen Tools

Ein professionelles CRM-System hilft, Überblick zu behalten und Beziehungen gezielt zu entwickeln. 👉 Wir arbeiten mit HubSpot und können es sehr empfehlen. Du hast Fragen dazu? Melde dich gern bei uns!

7. Sprich wie ein Mensch

  • Kein Skript ersetzt ein echtes Gespräch.
  • Bleib natürlich, sympathisch und kompetent, das schafft Vertrauen.

Zitat

Empathie schlägt jedes Verkaufsskript. Wenn dein Gegenüber sich gehört fühlt, hat der Anruf seine Aufgabe erfüllt, ob er nun in einem Termin endet oder nicht.

Damit das Nachfassen wirklich passiert, gehört es in ein System. Hier steht, wie du ein kostenloses HubSpot-Konto aufsetzt und in 22 Minuten die erste Kampagne verschickst.